Istanbul – Stadt der tausend Möglichkeiten

Das ehemalige Konstantinopel war schon immer die Brücke zwischen Europa und Kleinasien. Das gilt sowohl geografisch wie kulturell. Der Bosporus ist die Meerenge zwischen Schwarzem Meer und dem Marmarameer und er machte die Stadt seit je her zu einem strategisch wichtigen Punkt für Militär und Handel. Ein langgezogener Arm des Bosporus ist das Goldene Horn. Es ist als einer der besten natürlichen Häfen der Welt bekannt. Früher demonstrierten die römischen und oströmischen Herrscher ihre Macht und ihren Reichtum mit unbeschreiblichen Prunk. Noch immer kann man dies am Kaiserpalast bewundern, der auf der Halbinsel südlich des Horns liegt. Über 31 Kilometer erstreckt sich der Bosporus und der Abstand zwischen den beiden Ufern beträgt an der breitesten Stelle der Bucht zirka vier Kilometer, an der schmalsten in etwa 700 Meter. Die Burg Andalou Hisari, die im 14. Jahrhundert erbaut wurde, liegt auf der asiatischen Seite, ihr gegenüber befindet sich auf der europäischen Seite die Burg Rumeli Hisari.

Sehenswürdigkeiten in Istanbul

In Europa ist die Sultan Ahmed Moschee als „Blaue Moschee“ bekannt. Nur wenige andere islamische Gotteshäuser auf der Welt haben wie sie sechs Minarette. Die „Blaue Moschee“ gilt als eindrucksvolles muslimisches Gegenstück zur Haiga Sophia. Der Name “Blaue Moschee” bezieht sich auf die markanten blau-weißen Fliesen, die den oberen Mauerbereich sowie auch die Kuppel bedecken. Mit ihrer üppigen Ausstattung ist die Sultan Ahmed Moschee eines der imposantesten Zeugnis islamischer Baukunst und Kunst. In ihrer Nähe befinden sich weitere Sehenswürdigkeiten. Auch der Topkapi-Palast sollte unbedingter Programmpunkt bei einer Besichtigung Istanbuls sein. Vom 15. bis 19. Jahrhundert residierten hier die einflussreichen osmanischen Sultane. Nachdem Konstantinopel im 15. Jahrhundert erobert worden war, begann der 13 Jahre währende Bau. Bevor Atatürk die moderne Türkei gründete, lebten die Sultane hier in unermesslichem Reichtum und mit vielen Dienern und Wächtern. Heutzutage ist der Topkapi-Palast ein Museum, das eine große Sammlung wertvoller Gegenstände beherbergt.

Kirchen, Moscheen und Paläste

Die Hagia Sophia wurde ursprünglich im Jahre 537 als christliche Kirche erbaut. Später diente sie dann als Moschee und heutzutage ist in ihr ein Museum untergebracht. Der Bau der Kirche dauerte im sechsten Jahrhundert fünf Jahre und die Kuppel des imposanten Bauwerks ist stolze 56 Meter hoch. Rund tausend Jahre lang war der Kirchenraum die größte je von Menschen geschaffene Räumlichkeit und wurde sogar als achtes Weltwunder gehandelt. Nach der Eroberung Konstantinopels wurde die Kirche zur Moschee umgewandelt und unter Atatürk zu einem Museum. Letzterer wohnte viele Jahre im Dolmabahce-Palast, wo er auch den ins Türkische übersetzten Koran vorlas und auch 1938 starb. Der Palast wurde zwischen 1843 und 1856 erbaut und ist am europäischen Ufer des Bosporus gelegen. Auch die Erlöserkirche des Choraklosters ist einen Besuch wert. Seit ihrer Restaurierung im Jahre 1948 ist sie ebenfalls ein Museum. Im späten 11. Jahrhundert wurde sie erbaut und Experten sehen in ihr eines der wichtigsten Kirchenbauwerke byzantinischer Zeit. Als eine der schönsten Moscheen der Stadt gilt die Sultan Süleyman Moschee, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde und ein Glanzstück osmanischer Baukunst ist. Der „Große Basar“, der älteste Basar weltweit, ist ebenfalls in Istanbul zu sehen

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